Wie schwer ist der E5?
Der E5 ist keine Kletterei, aber eine echte Bergtour über mehrere Tage. Entscheidend sind Kondition für lange Tage, Trittsicherheit und gute Knie.
Wegkategorien
Angelehnt an die Wegekategorien beim DAV und in Österreich: blau = einfacher Bergweg (T2), rot = mittelschwer (T3, trittsicher, kurze Seilsicherungen möglich), schwarz = schwierig (ab T4). Der E5 bleibt auf der Standardroute bei blau bis rot. Nur der Aufstieg zum Rettenbachjoch ist ausgesetzter.
Schlüsselstellen
- Sperrbachtobel: steil, Drahtseil, oft nass
- Seescharte: versicherter Anstieg, danach ca. 1.850 Hm bergab
- Pitztaler Jöchl oder Rettenbachjoch: knapp 3.000 m, Schneefelder
- Niederjoch: 3.019 m, steiler Abstieg ins Schnalstal
Vorbereitung
- In den drei Monaten vorher regelmäßig wandern, gern mit Rucksack und über 1.000 Hm am Tag.
- Abstiege trainieren: Treppen, Hügel bergab, mit Stöcken.
- Eine Probe-Hüttennacht hilft, wenn du noch nie auf einer Hütte warst.
- Die ersten zwei Tage langsam angehen.
Mach den Selbsttest „Schaffe ich das?“ in der Karte unter „Wissen“.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Infos auf dieser Seite beruhen auf Recherche aus Drittquellen (Hütten, Alpenvereine, Tourismusverbände, Verkehrsbetriebe) und auf eigener Erfahrung auf dem E5. Sie können unvollständig oder veraltet sein und ersetzen nicht deine eigene Tourenplanung. Prüf Öffnungszeiten, Fahrpläne, Preise, Wetter und Wegzustand vor der Tour selbst bei Hütten, Betreibern und Wetterdiensten. Der Weg auf der Karte ist aus OpenStreetMap berechnet und kann vom markierten Weg abweichen: Unterwegs gilt die Markierung vor Ort. Bergwandern geschieht auf eigene Verantwortung.